Ob als Speakerin oder mit gezielten Impulsen: Ich bringe aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah und verständlich auf den Punkt.
Ob für Teammeetings, Betriebsversammlungen oder große Tagungen: Meine Impulse regen zum Umdenken an, fördern den Austausch und schaffen neue Perspektiven. Sie profitieren von maßgeschneiderten Formaten – von pointierten Kurzvorträgen bis zu dialogischen Diskussionsrunden.
Ich plädiere für einen reflektierten, menschzentrierten Umgang mit digitalen Innovationen – und zeige auf, wie die Einführung von ERP-Software oder KI-Tools nicht nur technische Lösungen, sondern auch soziale Herausforderungen und neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit mit sich bringt. In meinem Buch «Das Projekt SAP» untersuche ich, wie Organisation und Technologie zusammenwirken. Als Teil meiner Forschung habe ich Beratungssituationen beobachtet und mit Softwareentwickler:innen, Berater:innen und Anwender:innen Interviews geführt, um die komplexen Dynamiken in IT-Projekten sichtbar zu machen. In meinen Vorträgen fördere ich den Dialog zwischen Sozialwissenschaft, Beratung und (Wirtschafts-)Informatik, weil ich dazu beitragen möchte, digitale Innovationen als gemeinsames Lernfeld zu begreifen, das Chancen für alle Beteiligten schafft.
Ich rege dazu an, bekannte Muster in Unternehmen und Institutionen kritisch zu hinterfragen und neue Wege hin zu Chancengleichheit, Vielfalt und nachhaltigen Lösungen zu öffnen. In meinen empirischen Studien – etwa zur Wirkung von Diversity-Trainings und zur Adaption der Sustainable Development Goals im Bankensektor – habe ich gezeigt: Die Übersetzung gesellschaftlicher Werte wie Chancengleichheit und Nachhaltigkeit in Programme von Unternehmen folgt sowohl kulturellen Mustern als auch der Eigenlogik von Organisationen. Die Verbindung von Organisations- und Professionssoziologie eröffnet ganz neue, praxistaugliche Perspektiven – auch jenseits der Wissenschaft. In meinen Fallstudien, in meiner Lehre und vielen betreuten Abschlussarbeiten zeigt sich: Wer diese Ansätze nutzt, entdeckt überraschende Lösungen für aktuelle Herausforderungen und gestaltet damit Zukunft aktiv mit.
Ich rücke die Bedeutung von „Gelegenheitsstrukturen“ für Organisationswandel ins Zentrum: Freiräume und Spielarten, in denen Teams und Einzelne kreativ werden, Grenzen überschreiten und Wandel aktiv anstoßen. Als Co-Leiter eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts habe ich gemeinsam mit einem interdisziplinären Team erforscht, wie HR-Expert:innen in Entscheidungssituationen paradoxe Anforderungen bewältigen und neue Wege eröffnen. Mit der Figur des Hofnarren als inspirierendem Impulsgeber entstanden in dialogischen Interviews Reflexionsräume, die Führungskräfte dazu anregten, Routinen zu hinterfragen und den Mut zur Veränderung zu entwickeln. Unsere Arbeit schärft den Blick dafür, wie soziale Bedingungen und professionelle Techniken genutzt werden können, um Wandel aktiv zu ermöglichen – daraus entstanden Impulse für Wissenschaft und Praxis.